Aussehen, Geruch, Geschmack, Konsistenz, Harmonie
Honig schmeckt nicht einfach nur süß.
Bestimmte sensorische Fähigkeiten sind zum Einen „angeboren“ und können zum Anderen auch geschult werden. Das Erlebnis eines bewussten Schmeckens und Fühlens der verschiedenen Honige ist ein wesentlicher Bestandteil des Seminars.
Hier fungieren Zunge und Auge als Sensoren des menschlichen Organismus. Die Zunge, als das sensibelste Tastorgan, ist in der Lage auch sehr feine Kristalle im Honig wahrzunehmen. Ein Umstand der von wesentlicher Bedeutung in der Beurteilung der Konsistenz der Honige ist.
Aber nicht nur die mögliche Vielfalt der Honige in Farbe und Konsistenz ist überraschend, sondern vor allem die Bandbreite an unterschiedlichen Aromen. Sie geht von einer leichten geruchlichen Kohlnote, verbunden mit einem mild süßlichen Geschmack des Rapshonigs über den Mentholgeruch und dem minzigen Geschmackserlebnis des Lindenhonigs bis zum malzigen Geschmack des Waldhonigs mit seiner würzigen Geruchsnote, um nur eine kleine Sequenz der möglichen Aromen darzustellen.
Dabei bedient sich die Honigsensorik im Erkennen eines Aromas zumindest partiell der gleichen Verfahren wie die Weinsensorik.